Pixelart: „Generationen“

Das folgende Bild wurde am 01.02.2014 von EVoLiNa X eingereicht [alle 290 Werke zeigen].

Pokémon-Pixelart: Generationen

Meine Abgabe für die Kategorie 3 der Spritemeisterschaft. Kann man auf verschiedene Arten interpretieren, ich verrate mal nicht zu viel.

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# von Loso am
Mit Abstand die beste Idee hinter Aufgabe wie ich finde. Hätte, da die Umsetzung auch super sind, deshalb imo Platz 1 sein müssen.

Den Sieg hast du dir mehr als verdient!
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# von EVoLiNa X am
Danke für die Kommentare! Ihr habt die Geschichte genau richtig verstanden, freut mich, dass man es gut erkennt.

Ein paar Ergänzungen:
- Die Wand im Hintergrund ist an diese angelehnt: Link
- Auf dem fünften Bild ist Glurak alt und müde, deshalb liegt es
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# von N-Friend am
Ach, mein Gott, mach ich einfach mal die drei voll.

Ja, interessantes Werk, da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll. Das Thema Nostalgie wurde eindeutig getroffen und zwar als einziges der Werke auf diese Art und Weise: Hier wurde nicht mit einer Szene (bspw. Schiggy mit Brille, aus Lapras zum leuchtturm schwimmen) aus alten Spielen eine Nostalgie vermittelt, hier durchlebt die Figur im Bild (und durch ihre Perspektive mit dem Rücken zum Bild, also ins Bild reinschauend, auch der Betrachter) die Nostalgie was eine wirklich schöne Idee ist. Und die 5 Bilder wurden ebenso durchdacht gestaltet, ein Bild schwarz/weiß, ein Bild Retrobraun, die anderen farbiger... könnte das mit den Generationswechseln zu tun haben? 5 vergangene Generationen, 5 mal Nostalgie (damit auch jeder Voter etwas findet, woran er sich erinnern kann, harhar)? Denke, das wird recht deutlich und wurde auch gut umgesetzt. Wobei ich zugegebenermaßen die Retrobilder besser finde, besonders das linke untere Bild ist mir, vor allem in Bezug auf GLurak, etwas zu schwammig. Da kann man den Hintergrund tatsächlich nur schwer erkennen, auch, wenn die Personen, um die es ja hauptsächlich in dem Bild geht (bzw. ihrer Hochzeit), gut dargestellt wurden. Und auch das letzte Bild (links oben) - da kann man vor allem aus dem Hintergrund noch etwas rausholen, der Himmel ist nicht schön (sticht vor allem sehr deutlich ins Gesicht), denn hier bei diesen kleinen Bildern 8und ich habe großen Respekt davor, auf so wenig Pixelgrund so gut zu Pixeln) ist Überfülltheit kein Negativkriterium, viel eher lädt das dazu ein, das Pixelart unter der Lupe zu betrachten (und eben so nah ran zu gehen, wie der Protagonist).
Die Bilder zeigen den Werdegang des Protagonisten mit seinem Glumanda/Glutexo/Glurak. Wunderschöne Inszenierung mit tollen Details (Kind krabelnd, Feuerstarter mit blauem Schal als Wiedererkennungsmerkmal). Dabei ist es auch schön, dass nicht nur die Trainerseite, sondern auch die persnliche Seite (Hochzeit) gezeigt wird, nachdem der Protagonist Erster wurde, gibt es halt auch wichtigeres im Leben, als Abentueer... Beständigkeit, Liebe, Sicherheit...
Ob das GLurak im letzten Panel tot ist oder nicht spielt keine Rolle, ich würde zum leben tendieren, auch wenn man sein Gesicht nicht erkennen kann. Den Menschen und dem Floink auf dem bild kann man auch keine Trauer ansehen, die Kleidung ist ebenso nicht in Grabesstimmung und abgesehen von der Pose, die das GLurak annimmt, schließt nichts (auch eben nicht der eher helle, sommerliche, positive Himmel) für etwas Verstorbenes (und auch nciht die Tatsache, dass es auf Foto festgehalten wird, haha). Viel eher ist das Glurak in der 6. Generation tot, als 6. Generation erschließe ich den Portagonisten, wie er die Bilder betrachtet - alleine, zum ersten Mal... und mit dem Schal/Halstuch von Glurak (?!).
Dieses Werk hat was bewegendes, etwas zum nachdenken bringendes. Die Details sorgen dafür, dass man viel zu entdecken hat (die Tochter sieht aus wie der Chara aus SW!) und der Hintergrund wurde, wenn auch hässlich gelb vergilbt (ästethische Minuspunkte) so schlicht gestaltet, dass man die Bilder im Fokus hat.

Es gibt nicht viel zu kritiseren, einfach, weil dieses Werk viel eher eine Geschichte erzählt, denn künstlerisch hervorstechen soll. Wie gesagt, der Hintergrund ist nicht so meins, auch nicht mit den weißen Brettern (oder was das darstellen soll). Auch fehlt mir etwas das Wiedererkennungsmerkmal des Protagonisten, dass er es ist kann man nur durch den natürlichen Sinn des Bildes erschließen (und eben das Halstuch). Die Schattierung des Menschen finde ich etwas blöd, das Powershading I war nicht so unbedingt notwendig... aber mein Gott, dass du geschichtenerzählendes Können hast wusste ich ja schon vorher, umso mehr freut es mich, dass du das nun auch bei einem Pixelart unter Beweis stellst. Dementsprechend beglückwünsche ich dich zu diesem Werk und schließe mich dem Gros der Leute an, die dir 5 Sterne geben ;D
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# von Ninetaails am
Hach ja, die Meisterschaft...Ich freu mich schon richtig aufs Ergebnis :D
Da diese Pixelart eines meiner Favoriten war, werde ich sie natürlich auch kommentieren.
Ich finde diese Pixelart wirklich wunderschön, aber noch viel genialer die Idee da hinter.
Ich interpretiere das einfach mal so, dass der Mann vor den Bildern der Junge/Mann auf den einzelnen Bildern ist, und somit auf sein Lebenslauf zurückschaut, und auf das, was er früher erlebt hat.
Da es ja auch um das Thema Generationen und daher zwangsläufig auch um den Wandel der Zeit, und um eben die Entwicklung geht, passt die Idee natürlich perfekt.
Deswegen finde ich diese Pixelart perfekt für die Aufgabenstellung geeignet, und rechne dir große Chancen für einen Kategoriesieg zu.
Zur Umsetzung kann ich dir nicht gerade viel sagen, ich finde das schlicht und einfach perfekt umgesetzt.
Hilfestellungen und Tipps für die Zukunft kann ich dir hier leider keine geben, wenn du dir meine Sprites anschaust, weißt du auch wieso :D
In jeder Hinsicht ein faszinierendes und perfekt umgesetztes Werk deinerseits, welches 5/5 Punkten und den Favo 100%ig verdient hat.
Viel Glück bei der Punktevergabe^^
LG, Ninetaails

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