Paint

Microsoft Paint ist wohl das bekannste und auch das am häufigsten benutzte Grafikprogramm. Vorallem für Anfänger ist Paint ein guter Einstieg in das Arbeiten mit Grafikprogrammen, da es auf die wichtigsten Funktionen beschränkt ist und außerdem eine anfängerfreundliche Bedienung aufweißt.

Gleichzeitig muss an aber sagen, dass es eben aufgrund dieser beschränkten Funtionen, für manche Sachen nicht und nur sehr schlecht zu gebrauchen ist. Für das Spriten reicht Paint zwar aus, aber zum Erstellen von größeren Arbeiten nimmt man dann aber Programme wie Gimp oder Adobe Photoshop, die durch eine höhere Funktionalität überzeugen.

Die Funktionen von Paint sind in diesem Artikel in diese Unterpunkte geordnet:


Kopfleiste

Die Kopfleiste von Paint ist in 6 Punkte aufgeteilt. Diese sind:

Datei, Bearbeiten, Ansicht, Bild, Farben und ?

Datei:

  • Neu: Erstellt eine neue leere Arbeitsfläche in Paint. Dabei wird die alte Grafik entfernt, wobei aber vorher noch eine Anfrage zum Speichern erfolgt.
  • Öffnen: Öffnet eine abgespeicherte Grafik.
  • Speichern: Grafiken, die bereits auf deinem Pc gespeichert sind, werden mit dieser Option, nachdem du das Bild zum Beispiel bearbeitet hast, wieder auf dem gleichen Ort oder im selben Ordner gespeichert. Bei neu angefangenen Arbeiten muss der Speicherort zusätlich angegeben werden.
  • Speichern unter: Speichert die Grafik ab, wobei der Speicherort manuell bestimmt werden muss.
  • Von Scanner oder Kamera: Bilder können direkt vom Scanner oder von der Kamera in Paint geöffnet werden.
  • Seitenansicht: Du bekommst in einem neuen Fenster die Möglichkeit zu sehen wie und wo dein Bild bei einem möglichen Druck auf dem Blatt plaziert wird.
  • Seite einrichten: Du kannst in diesem neu erscheinenden Fenster verschiedene Optionen für dieses Bild beim Druck auswählen. Zum Beispiel die Größe des Randes und die Größe des Blattes auf das dieses Bild gedruckt werden soll.
  • Drucken: Du kannst dadurch dein Bild ausdrucken.
  • Senden: Hiermit kannst du dein Bild anderen via Email oder via Fax schicken.
  • Als Hintergrund (Fläche): Deine in Paint geöffnete Grafik wird als Desktophintergrund verwendet. Dabei füllt es den gesamten Hintergrund aus, was bedeutet, dass dein Bild meistens vergrößert dargestellt wird.
  • Als Hintergrund (Zentiriert): Deine in Paint geöffnete Grafik wird als Desktophintergrund verwendet. Das Bild ist in der Mitte des Destops plaziert und behält seine eigentliche Größe bei, was aber bedeutet, dass es wahrscheinlich nicht den gesamten Hintergrund ausfüllt.
  • 1 [Dateiname]: Paint öffnet hierbei deine letzte Datei, die du in Paint abgespeichert hast.
  • 2 [Dateiname]: Paint öffnet hierbei deine vorletzte Datei, die du in Paint abgespeichert hast.
  • 3 [Dateiname]: Paint öffnet hierbei deine drittletzte Datei, die du in Paint abgespeichert hast.
  • 4 [Dateiname]: Paint öffnet hierbei deine viertletzte Datei, die du in Paint abgespeichert hast.
  • Beenden: Paint wird geschlossen, aber du bekommst vorher noch eine Gelegenheit zum Speichern.

Bearbeiten:

  • Rückgängig: Deine in Paint zuletzt ausgeführte Bearbeitung am Bild wird rückgängig gemacht. Dieser Vorgang ist jedoch am Stück nur 3 mal hintereinander möglich.
  • Wiederholen: Stellt die letzte rückgängig-gemachte Bildbearbeitung wieder her. Logischerweise kannst du dieses Verfahren auch nur maximal 3 mal hintereinander angewenden.
  • Ausschneiden: Ein markierstes Bildsegment gelangt in die Zwischenablage, wird also kopiert und kann wieder eingefügt werden. Das ausgeschnittene Segment ist im eigentlichen Bild nach dem Ausschneiden jedoch nicht mehr vorhanden.
  • Kopieren:Ein markierstes Bildsegment gelangt in die Zwischenablage, wird also kopiert und kann wieder eingefügt werden. Im Gegensatz zum Ausschneiden fehlt das Grafiksegment nach dem Vorgang im Ausgangsbild nicht.
  • Einfügen: Fügt ein Bild aus der Zwischenablage in Paint ein.
  • Auswahl löschen: Der markierte Bereich wird gelöscht.
  • Alles markieren: Die gesamte Leinwand wird markiert. Also das eigentliche Bild und auch der weiße Hintergrund außenrum, sollte den überhaupt einer vorhanden sein.
  • Kopieren nach: Hiermit kannst du einen ausgewählten Bereich deines Bildes abspeichern. Den Speicherungsort musst du selbst auswählen.
  • Einfügen aus: Und damit kannst du ein gespeicherste Bild in deine aktuelle Leinwand einfügen.

Ansicht:

  • Toolbox: Hier kannst du entscheiden ob die Toolbox am Rand von Paint sichtbar sein soll oder nicht.
  • Farbpalette: Auch die Ansicht der Farbpalette kannst du hier bestimmen. Bei einem Hacken ist sie sichtbar, und bei keinem Hacken unsichtbar.
  • Statusleiste: Hier kannst du über die Sichtbarkeit der Statusleiste bestimmen. Die Satusleiste ist übrigens diese Leiste, die dir immer eine kleine Erklärung zu dem jeweiligen Bereich, auf dem du dich mit der Maus befindest, liefert.
  • Formatsymbolleiste: Und hier kannst du für die Formatsymbolleiste zwischen dem sichtbaren und dem unsichtbaren Modus wählen.
  • Zoom: Hier kannst du dir ein Raster und eine Miniaturansicht anzeigen lassen. Dies geht jedoch nur, wenn du gerade auf das Bild zoomst. Zusätzlich kannst du das Bild entweder stark vergrößern, mit einer ca 3-fachen Vergrößerung oder in diesem Fenster den Vergrößerungsfaktor manuell auswählen. Maximal sind 800% möglich.
  • Gesamtbild: Hierbei zeigt Paint deine Bitmap als Gesamtbild an.

Bild:

  • Drehen/Spiegeln: Es erscheint ein kleine Fenster welches dir erlaubt den momnetan markierten Bereich entweder um 90°/180°/270° oder 360° zu drehen. Außerdem hast du die Möglichkeit dein Bild horizontal oder vertekal zu spiegeln.
  • Strecken/Zerren: Bei dieser Funktion erscheint auch ein neue Fenster. Hier kannst du die Höhe und auch die Breite deines markierten Bildes prozentual verändern. Bei einer Prozentzahl größer als 100% wird die jeweilige Größe verlängert. Bei einer Zahl unter 100 wird die Strecke verkleinert. Außerdem kannst du dein Bild verzerren. Dabei musst du jeweilis eine ganze Gradzahl zwischen -89 und 89 in die freien Kästchen hinter "Horizontal" und "Vertikal" eingeben. Westo kleiner die blanke Zahl (ohne Vorzeichen ) desto weniger wird es verzerrt. Das Vorzeicen bestimmt nur in welche Richtung gezerrt wird.
  • Zuschneiden: Hast du - mit einem der beiden Auswahlwerkzeuge - einen Bereich des Bildes markiert, kannst du das Bild mit dieser Funktion auf den ausgewählten Bereich zuschneiden.
  • Farben umkehren: Du kannst die Farben deiner Grafik umkehren. So wird zum Beispiel nach der Farbumkehrung rot zu hellblau, grün zu pink, gelb zu blau und weiß zu schwarz und umgekehrt.
  • Attribute: Durch Attribute kannst du die Leinwandgröße verändern, jedoch nicht die Größe eines Bildes. Zu den neuen Längen der Leinwand kannst du außerdem noch eine passende Maßeinheit wählen. Dabei hast du die Wahl zischen Pixel, Zoll und Zentimeter. Darüber hinaus hast du die Möglich anstatt mit bunten Farben nur mit den Farben schwarz und weiß und besonderen Mustern auf den Pinseln zu arbeiten.
  • Bild löschen: Du löscht hiermit dein Bild und wirst vorher nicht gefragt ob du abspeichern möchtest.
  • Deckend Zeichnen: Falls du "Deckend Zeichen" nicht aktiviert hast, zählt deine ausgewählte Zweitfarbe in Paint als Transparenz, was zum Beispiel beim Fusionieren von Sprites wichtig ist. Falls du es aktiviert hast kannst du selber entscheiden ob die Farbe als farbe oder als transparent gelten soll. Entscheiden kannst du es im kleinen Kasten unter der Toolbox bei den Auswahloptionen. Die erste Option sieht die Zweitfarbe als Farbe an, die 2. Option als Transparenz. Achtung: Diese Transparenz ist nur während dem Arbeiten mit Paint aktiv und ist somit keine richtige Transparenz. Nach dem Speichern ist sie nicht aktiv.

Farben:

  • Palette bearbeiten: Öffnet ein neues Fenster in dem du neue Farben mischen oder auch die Helligkeit ausgewählter Farben verändern kannst. Mehr darüber kannst du im Abschnitt "Farbpalette" lesen...

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  • Hilfethemen: Es öffnet sich nun ein neues Fenster. Du bekommst du Möglichkeit dich hier über die Nutzung von Paint zu informieren indem du dir kleine Tutorials durchließt in denen etwa beschrieben ist wie man mit Farben malt oder du kannst auch nach Schlüsselwörtern und einer Erklärung oder Anwendung zu ihnen suchen.
  • Info: Hier bekommst du Infos wie etwa welche Paintversion du besitzt und für wen dieses Produkt lizenziert wurde.

Toolbox

  •  Freihandauswahl: Du kannst einen Teil eines Sprites oder eines Bilder per Hand auswählen, indem du auf diesen Button klickst und anschließend, die linke Maustaste drückend, um den Teil, den du markieren willst, herumfährst. Zusätzlich kannst du in einem kleinen Feld unter der Toolbox bestimmen, ob deine ausgewählte Zweitfarbe während des Arbeiten mit Paint als durchsichtig bzw transparennt gehalten wird. Dies erleichtert dir zum Beispiel das Fusionieren.
  •  Auswahl: Hier ist es ähnlich wie bei der Freihandauswahl. Du klickst auf diesen Button und klickst anschließend auf einen Punkt im Bild, der dann ein Eckpunkt von dem Auswahlrechteck sein wird. Du ziehst dann deine Maus diagonal zu anderen Seite, immer noch die linke Maustaste gedrückt, um ein Rechteck zu erhalten, welches nun einen Teil deiner Grafik markiert hat. Und auch hier ist es dir möglich die Zweitfarbe als Transparenz zu beachten. Die obere der beiden Optionen behält diese Farbe als Farbe, die untere als transparent. Nach dem Speichern ist diese "Transparenz" nicht mehr aktiv.
  •  Radierer: An sich sagt man, dass der Radierer einfach nur Farbe entfernt, was aber nicht ganz richtig ist. Wenn man es genau nimmt malt der Radiergummie wie ein Pinsel. Der Unterschied liegt nur darin, dass der Radierer im Gegensatz zum Pinsel nur mit der Zweitfarbe, also mit der hinteren Farbe in der Grafik links von der Farbpalette, malen kann. Da diese Farbe aber meistens weiß ist, sagt man eben, dass der Radiergummi nur die Farben entfernt. Wenn du eine Zweitfarbe ausgewählt hast kannst du Malen indem du die linke Maustaste gedrück hälst. Du kannst mit dem Radierer sogar Umfärben, indem du die ursprüngliche Farbe als Erstfarbe und die Farbe, die die alte ersetzen soll, als Zweitfarbe wählst und dann, die rechte Maustaste drückend, über die alte Farbe fährst. Im Gegensatz zu dem Pinsel hat der Radierer auch eine eingeschränkte Wahl an Formmöglichkeiten. Beim Radierer kannst du dich zwischen 4 Größen entscheinden. Die Form ist aber immer quadratisch.
  •  Farbfüller: Der Farbfüller färbt einen gleichfarbigen Bereich, der zB durch eine Linie vom restlichen Leinwandbereich abgetrennt ist, in einer neuen Farbe um, das heißt du musst nicht etwa mit dem Pinsel jeden Pixel einzeln umfärben.
  •  Farbe auswählen: Du kannst eine Farbe von einem Bild als deine Erst oder auch als Zweitfarbe einstellen. Um sie als Erstfarbe einzustellen musst du mit der Pipette auf die Farbe die du willst gehen und dann die linke Maustaste drücken. Bei der Zweitfarbe musst du das selbe tun nur am Schluss die rechte und nicht die linke Maustaste klicken.
  •  Lupe: Die Funktion der Lupe ist ein Teil der "Ansicht >> Zoom"-Funtionen. Und zwar kannst du dein Bild um 200%, 600% oder sogar um 800% vergrößern. Nach einer Vergrößerung kannst du natürlich das Bild wieder auf die ursprüngliche Größe bringen, indem du im Kästchen unter der Toolbox "1x" auswählst.
  •  Stift: Ähnlich wie der Pinsel. Durch Klick auf die linke Maustaste malt man mit der Erstfarbe und mit einem Klick auf die rechte Maustaste dann mit der Zweitfarbe. Der Unterschied zum Pinsel ist, dass die Form der Stiftes immer gleich ist. Er ist immer ein Quadrat, welches so groß ist wie ein Pixel.
  •  Pinsel: Mit dem bereits oft erwähnten Pinsel kannst du wie auch mit dem Stift malen. Auch hier gilt das selbe in Sachen Erst- und Zweitfarbe. Der Unterschied liegt in einen Kasten unter der Toolbox, der erscheint sobald du den Pinsel ausgewählt hast. In diesem Kasten kannst du Form und Größe des Pinsels bestimmen. Bei der Größe hast du für jede Form 3 verschiedene Möglichkeiten, wobei der größte Pinse bei großen einzufärbenden Flächen zu empfehlen. Der kleine aber beispielsweise eignet sich gut für kleine Flächen. Formen gibt es beim Paint-Pinsel 4 verschiedliche. Diese sind der Kreis, das Quadrat, eine Strecke von links unten nach rechts oben und zu guter Letzt noch eine Strecke von links oben nach rechts unten. Du musst selbst wissen wann du welchen Pinsel benutz, jedoch wird in den allermeisten Fällen der Kreis- und der Quadratpinsel benutzt
  •  Airbrush: Damit kannst du Pixel in einer willkürlichen Anordnung auf deine Bitmap sprühen. Wenn nur längere Zeit, hängt von der Sprühgröße ab, auf ein und die selbe Stelle sprühst wird es zu einem vollausgemalten Kreis. Wie auch beim Pinsel hast du zum einen 3 verschiedene Sprühgrößen und außerdem kannst du sowohl mit der Erst- und auch mit der Zweitfarbe sprühen. Drückst du beim Sprühen die linke Maustaste so benutz du die Erstfarbe, beim Drücken der rechten Maustaste die Zweitfarbe.
  •  Text: Mit diesem Tool kannst du einen Text auf deine Bitmap schreiben. Zuerst musst du nach Anklicken dieses Tools, einmal auf die Leinwand klicken und dann diagonal zur anderen Seite ziehen um ein Rechteck zu erhalten, in das du dann deine Botschaft tippen kannst. Und selbst beim Text-Tool sind die Erst- und Zweitfarben von Bedeutung. Die Erstfarbe wird zu deiner Schriftfarbe und die Zweitfarbe, also die Farbe, die sich in der kleinen Grafik links neben der Farbpalette hinten befindet, bildet die Hintergrundfarbe im Textkasten. Leider bietet Paint aber keine Möglichkeit die Schriftart oder auch die Schriftgröße zu verändern.
  •  Linien: Wenn du eine gerade Linie ziehen willst ist dieses Tool genau das richtige für dich. Nachdem du den Button angeklickt hast, wählst du auf der Leinwand dein Startpunkt hälst dann die Maustaste gedrückt und ziehst bis zu dem gewünschten Endpunkt deiner Linie. Dort lässt du dann die Maustaste los und schon hast du eine Linie. Die Linienfarbe hängt dabei von der Maustaste ab. So wird die Erstfarbe bei der linken und die Zweitfarbe bei der rechten Taste verwenden. Zusätzlich kannst du zwischen 5 Liniendicken auswählen welche für dich die richtige ist.
  •  Bögen: Hier ist es anfangs genauso wie bei den Linien. Auch hier ist mit dem Vorgang eine gerade Linie zu bekommen, den Liniendicken und den Liniefarben das selbe wie oben. Der Unterschied ist nur, dass nachdem du eine gerade Linie gezogen hast, diese Linie noch mit Kurven versehen kannst indem du einfach auf der Leinwand auf den Punk klickst, der der Scheitel dier Kurve sein soll. Dieses Verformen der Linie kannst du 2 mal pro Linie machen.
  •  Rechteck: Damit du hiermit jetzt ein Rechteck erstellen kannst musst du auf die Leinwand klicken, die Taste bei der Maus gedrückt halten und dann diagonal zur anderen Seite ziehen. Wenn du dann die Maustaste wieder loslässt hast du dein Rechteck. Du bekommst von Paint aber mehrere Optionen für dein Rechteck, wenn du nämlich den Rechteck-Button angeklick hast erscheint unter der Toolbox ein kleiner Kasten, in dem du 3 Farboptionen für deinen Kasten siehst. Die 1.Option erstellt einen Kasten ohne Füllung und als Linienfarbe vewendet es die Erstfarbe, also die Farbe die du per Linksklick auswählst. Bei der 2.Option ist die Linienfarbe wie die Erstfarbe, jedoch besitz dieses Rechteck auch eine Füllung mit deiner Zweitfarbe. Die 3.Möglichkeit erlaubt dir einen Kasten zu erstellen bei dem Füllung und Linien in der Erstfarbe sind. Diese Optionerklärungen gehen aber davon aus, dass du beim Erstellen des Rechtecks die linke Maustaste drückst. Wenn du aber die Rechte drückst, so ist es genau umgekehrt, also wo eigentlich Erstfarbe war ist nun die Zweitfarbe und anders herum.
  •  Vieleck: Bei einem Vieleck gehst du wiefolgt vor. Zuerst ziehst du eine Linie wie bei den Tools Lienien oder Bögen. Nun klickst du auf der Leinwand auf die Stellen, wo später eine Ecke in deinem Vieleck sein soll. Paint verbindet nun die Ausgangslinie mit deiner Ecke. Das geht so weiter bis zu genug Ecken hast, und nun klickst du für die letzte Ecke auf den Start deiner Anfangslinie. Wenn du jetzt ein andee Tools auswählst entsteht sofort dein Vieleck. Die Farb und Fülloptionen sind hier übrigens die selben wie beim Rechteck, dem gerundeten Rechteck und der Ellipse.
  •  Ellipse: Damit du hiermit jetzt eine Ellipse erstellen kannst musst du auf die Leinwand klicken, die Taste bei der Maus gedrückt halten und dann diagonal zur anderen Seite ziehen. Wenn du dann die Maustaste wieder loslässt hast du deine Ellipse. Du bekommst von Paint aber mehrere Optionen für die Ellipse, wenn du nämlich den Ellipsen-Button angeklick hast erscheint unter der Toolbox ein kleiner Kasten, in dem du 3 Farboptionen für deine Ellipse erhälst. Die 1.Option erstellt eine Ellipse ohne Füllung und als Linienfarbe vewendet es die Erstfarbe, also die Farbe die du per Linksklick auswählst. Bei der 2.Option ist die Linienfarbe die Erstfarbe, jedoch besitz diese Ellipse auch eine Füllung mit deiner Zweitfarbe. Die 3.Möglichkeit erlaubt dir eine Ellipse zu erstellen bei der Füllung und Linien in der Erstfarbe sind. Diese Optionerklärungen gehen aber davon aus, dass du beim Erstellen des Kreises die linke Maustaste drückst. Wenn du aber die Rechte drückst, so ist es genau umgekehrt, also wo eigentlich Erstfarbe war ist nun Zweitfarbe und anders herum.
  •  Gerundetes Rechteck: Damit du hiermit jetzt ein gerundetes Rechteck erstellen kannst musst du auf die Leinwand klicken, die Taste bei der Maus gedrückt halten und dann diagonal zur anderen Seite ziehen. Wenn du dann die Maustaste wieder loslässt hast du dein gerundetes Rechteck. Du bekommst von Paint aber mehrere Optionen für dein Rechteck, wenn du nämlich den Gerundetes Rechteck-Button angeklick hast erscheint unter der Toolbox ein kleiner Kasten, in dem du 3 Farboptionen für deinen Kasten hast. Die 1.Option erstellt einen Kasten ohne Füllung und als Linienfarbe vewendet es die Erstfarbe, also die Farbe die du per Linksklick auswählst. Bei der 2.Option ist die Linienfarbe wie die Erstfarbe, jedoch besitz dieses Rechteck auch eine Füllung mit deiner Zweitfarbe. Die 3.Möglichkeit erlaubt dir einen Kasten zu erstellen bei dem Füllung und Linien in der Erstfarbe sind. Diese Optionerklärungen gehen aber davon aus, dass du beim Erstellen des gerundeten Rechtecks die linke Maustaste drückst. Wenn du aber die Rechte drückst, so ist es genau umgekehrt, also wo eigentlich Erstfarbe war ist nun Zweitfarbe und anders herum.

Farbpalette

Die Farbpalette, welche sich meistens unten bei Paint befindet, beinhaltet 24 Farben. Wobei die meisten Farben doch recht grell und intensiv sind und sich somit meists auch nicht zum grafischen Arbeiten eignen, wie zum Beispiel dem Spriten.

Du kannst die Palette entweder verschieben, indem du sie anklickst, die linke Maustaste gedrückt hälst und auf den neuen Platz ziehst oder sie durch "Ansicht" ganz ausblenden.

Du wählst eine Farbe für deinen Pinsel aus indem du einmal auf die Farbe klickst. Klickst du aber 2mal schnell hintereinanderer auf eine Farbe öffnet sich ein neues Fenster welches den Titel "Farben bearbeiten" trägt

Dieses neue Fenster ist eigentlich nur ein kleines Übergangsfenster. Im Gegensatz zu der eigentlichen Palette bietet es dir 48 Farben, also gleich doppelt so viele.

Desweiteren erhälst du 16 Plätze für deine eigenen Farben. In diesen 16 freien Kästchen landen Farben die du mit der Pipette eingesaugt hast um sie zu Bearbeiten oder auch Farben die du bereits bearbeitet hast.

Die benutzerdefinierten Farben bleiben nach dem Speichern und anschließendem Öffnen nicht in diesen Kästchen erhalten.

Wenn du dich für eine Farbe, die du bearbeiten willst, entschieden hast kannst du einfach auf "Farben definieren" drücken und merkst, dass sich das Fenster nun verändert.

Du hast jetzt die Möglichkeit deine Farbe hinsichtlicher 6 verschiedener Sachen zu bearbeiten. Diese wären der Farbton, die Sättigung, die Helligkeit, der Rot-Anteil, der Grün-Anteil und der Blau-Anteil.

Wenn du den Farbton änderst, änderst du an sich die gesamte Farbe. Bei der Änderung des Farbtons wandert dieses Visier auf dem großen Regenbogenbild nur nach links oder nach rechts und nicht nach oben oder nach unten. Westo kleiner die Zahl im Farbtonfeld desto weiter links befindet sich das Visier. Umgekehrt befindet sich eine Farbe mit einer hohen Farbtonzahl recht weit rechts auf diesem Bild.

Die Sättigung könnte man als Kräftigkeit einer Farbe umschreiben. Farben mit einer hohen Sättigkeit sind sehr aufdringlich und manchmal fast schon stechend, wo hingengenen Farben mit einer sehr geringen Sättigung sehr gräulich wirken. Das Farbvisier auf der Bereich mit den vielen Farben, bewegt sich bei reiner Änderung der Sättigkeit nur nach oben oder nach unten. Bei hoher Sättigkeit befindet sich das Visier oben, bei niedriger eher unten.

Bei Änderung der Helligkeit, wird wie der Name schon verrät die Farbe heller oder dunkeler, der eigentliche Farbton aber bleibt. Es verändert sich auch nichts an dieser Regenbogenabbildung, stattdessen aber verschiebt sich der Pfeil an dieser rechten Säule nach oben oder nach unten. Westo heller du deine Farbe machst, desto weiter oben befindet sich der Pfeil. Natürlich ist der Pfeil weiter unten, sobald du deine Farbe verdunkelst.

Die letzten Möglichkeiten einer Farbänderung erhälst du durch die Änderung der Rot/Grün oder Blau Anteile in deiner Farbe. Durch Veränderung der anderen Farbwerte ( Farbton, Sättigung, Helligkeit) verändern sich automatisch auch die Farbanteile mit. Die Veränderung kann man aber schwer beschreiben, da es bei Veränderung eines Farbanteils immer auf die anderen beiden Anteile drauf ankommt, wohin genau sich das Visier bewegt. Allgemein kann man aber natürlich sagen, dass Rottöne einen hohen Rotanteil, Grüntöne einen hohen Grünanteil und Blautöne einen hohen Blauanteil haben.

Wenn du dann mit deiner Farbbearbeitung fertig bist, musst du auf "Farbe hinzufügen" klicken. Nun wird das Bearbeitungsfenster geschlossen und deine neue Farbe erscheint anstatt einer anderen Farbe in der Farbpalette.

An diesem Inhalt haben violedra, Rumo, The Libertine und Donnerstern mitgearbeitet.


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