Mapping-Effekte

Auch wenn Effekte kein Grundbestandteil des Mappings sind, so tauchen sie immer wieder auf. Zwar werden sie von einigen abgelehnt, trotzdem können sie die Atmosphäre einer Map unterstützen. Hier werden dir die wichtigsten Mappingeffekte vorgestellt.

3D

3D-Effekte lassen sich ohne spezielle Programme oder Tiles nur schwer erzeugen, jedoch existiert im Fanart-Forum ein Tutorial zu Post-3D-Effekten.



Beleuchtung

Beleuchtungen werden vor allem gern in nächtlichen oder Höhlenmaps eingesetzt. Straßenlaternen, Fenster, aber auch Pokémon und sogar spezielle Objekte wie Eiskristalle lassen sich hierbei speziell belichten. In der Regel werden diese Effekte der fertigen Map mit einem Grafikprogramm hinzugefügt. Theoretisch können Lichtkegel und Co. jedoch auch als Tiles erstellt werden, um sie später wiederzuverwenden. Eine relativ simple und auch weit verbreitete Variante ist es, mit einer Farbe über den Teil der Map zu gehen, der später leuchten soll und den Ebenenmodus zu verändern. Je nach Farbe und Modus kann der entstandene Effekt stark variieren und sehr unterschiedliche Wirkungen auf den Betrachter erzeugen, deshalb lohnt es sich, mit den Farben und der Deckkraft der Belichtung zu spielen.


Farbkorrektur

Farbkorrekturen können nach dem Beenden der Map mit den meisten Bildbearbeitungsprogrammen, wie unter anderem Adobe Photoshop, GIMP und Paint.NET vorgenommen werden. Je nach Programm wird hier in Farbbearbeitungsmenüs die Sättigung erhöht, oder eine bestimmte Farbe verstärkt. Auch gibt es die Option, die Helligkeit herunterzusetzen, um dadurch eine nächtliche oder auch triste Atmosphäre zu schaffen.


Farbfilter

Farbfilter sind unter anderem Schwarz-Weiß-Filter und in den meisten Bildbearbeitungsprogrammen verfügbar. Sie sorgen dafür, dass eine Farbe in einer Map besonders stark dominiert oder eine Map sogar nur in einem Farbton gehalten ist. So lassen sich blaue Farbfilter beispielsweise gut auf Unterwassermaps anwenden. Auch mysthische Gegenden oder stillstehende Zeiten lassen sich in ihrer Wirkung durch Farbfilter unterstützen.


Lichteinfall

Ein Lichteinfall wird gerne genutzt, um eine Map morgendlich wirken zu lassen oder ihr eine heilige Wirkung zu verleihen. Daher passt dieser Effekt vor allem zu weniger grellen Tilesets und Maps, die eine außergewöhnliche Szene darstellen. Aber auch ein bewölkter Himmel, durch den nur mühsam das Licht dringt, kann mit einem sichtbaren Lichteinfall verdeutlicht werden. Ein Lichteinfall lässt sich auf verschiedene Weisen erzeugen. Nebst Texturen ist die variabelste Variante mit Brushes und Ebenenmodi zu arbeiten und den Lichteinfall selbst einzuzeichnen. Ähnlich wie ein Lichteinfall, und nur in einem statischeren Winkel, kann auch der Eindruck einer leicht wehenden Brise geschaffen werden.


Texturen

Texturen stammen eigentlich aus dem GFX, lassen sich jedoch auch im Mapping gut verwenden. Hier wird eine spezielle Grafik über die Map gelegt und in einen anderen Ebenenmodus (In GIMP beispielsweise Überlagern oder Bildschirm) gestellt, um so Merkmale beider Grafiken zu vernüpfen und außergewöhnliche Effekte zu erzeugen. Gute Texturen finden sich unter anderem auf Deviantart (Auch hier die Credits beachten!) und eignen sich sehr für spezielle Wettereffekte oder um eine außergewöhnliche Atmosphäre in einer Map zu schaffen.


Wettereffekte

Wettereffekte werden auf zweierlei Arten erzeugt. Für Regeneffekte werden oftmals spezielle Regentiles genutzt, die blaue Streifen über die Map legen. Ein solch simpler Effekt lässt sich leicht mit Windows Paint oder GIMP kreieren. Alternativ kann auch eine Textur über die Map gelegt oder auf einen Effekt eines Grafikprogramms zurückgegriffen werden.
Neben Regen ist jedoch auch Schnee ein beliebter Wettereffekt. Häufig werden eigenständig selbsterstellte oder gefundene Flocken nachträglich hinzugefügt, oder es wird mit einer Textur gearbeitet. Einige Spriter haben jedoch auch schon eigene Tilesets hierfür erstellt, wie beispielsweise dieses Set von neti und Joka.
Wind lässt sich unter anderem ähnlich eines Lichteinfalls darstellen.


Sonstige Effekte

Natürlich gibt es auch eine Vielzahl weiterer Effekte, die unter den obigen Überbegriffen nicht zusammengefasst werden können. Oftmals handelt es sich beispielsweise um selbsterstellte Effekte und Hinzufügungen in Grafikprogrammen, jedoch auch um als Tileset zusammengefasste Effekte wie die Lichteffekte aus Gaia, die vor allem gerne für Waldgebiete benutzt werden.
Attacken lassen sich gut aus diesem und diesem Set extrahieren und anwenden, auch kann es hilfreich sein, auf Texturen oder Effekte aus anderen Spielen als Pokémon zurückzugreifen, um Attacken oder besondere Ereignisse darzustellen.

An diesem Inhalt haben The Libertine, -Plaudagei- und Rumo mitgearbeitet.


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