Map: „Magma-Championraum“

Das folgende Bild wurde am 23.08.2009 von The Libertine eingereicht [alle 39 Werke zeigen].

Pokémon-Map: Magma-Championraum

Wie würde der Championraum aussehen, wenn Team Magma die Top4 übernehmen könnte? Lavabecken im Ostblock-Look. Ist im Vergleich zu den anderen Werken für dne MWB #2 nicht so gut angekommen. Tiles aus Emerald-Screenshot extrahiert, und um eigene Tiles ergänzt. 100% mit Fireworks erstellt.

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# von darkday am
hey libertine du hasst es von allen mit am meisten drauf aber ich bin ein kritiker.Es war schwer einen mackel zu finden aber einen vorschlag habe ich für dich.Der boden in weiß wirkt zu langweilig besser wäre vielleicht sich von platin inspirieren zu lassen und glanz ins spiel zu bringen den dieser silberne log mit plasmischen eigenschafften zeugt von starke eiserner harte und eises kälte, was mir persönlich erfurcht und respekt eingeflösst hat und das ist doch was der champ vermitteln soll!!!
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# von Markus95 am
Hallo und Guten Tag, ich wollte diese Map bewerten, die der Nutzer The Libertine, bekannt als Administrator von Pokefans.net in einem Mappingwettbewerb gestaltet hat. Die Aufgabe lag dabei darin, eine Map zu gestalten, die einem Championraum entspricht. Diese Map hat einen Beitrag zum Gesamtsieg des Nuters innerhalb des zweiten Mappingwettbewerbs geleistet, ein Beitrag, den man nicht unterschätzen sollte.
Ich werde mich nicht allzu kurz fassen, da es hier womöglich einiges zu sagen gibt, was noch nicht gesagt wurde und wie wir alle wissen soll Kritik konstruktiv sein. Ich werde deshalb versuchen, ausgiebig zu bewerten und dem hohen Aufwand der Map Rechnung tragen.
Womit wir schon beim ersten Punkt wären, dem Aufwand der Map. Sicherlich, diese Map war ungeheuer aufwändig, das weiß niemand besser als der Ersteller selbst, der sich mit dem Programm Adobe Fireworks daran gemacht hat, beinahe das gesamte Tileset selbst zu erstellen. (Fireworks kann man sich im Internet als Shareware auf der Seite des Herstellers herunterladen. Es hat unter Anderem den Vorteil, dass man komfortabel ein 16x16-Raster über die zu bearbeitende Map legen kann.) Den Aufwand dieser Map kann man leider nur begrenzt erkennen, gehört diese doch zu den kleinsten der Gallerie. Doch weil sie so perfektionistisch gearbeitet ist, erlaubt sie uns einen Einblick in einige Charakterzüge des Erstellers. Er hat eine technisch fast einwandfreie Map hergestellt, die der Aufgabenstellung hervorragend Rechnung trägt, obgleich sie nicht von extremen Highlights strotzt. Ein durchaus beabsichtigter Minimalismus, wie er auch in den gewöhnlichen Champräumen der gängigen Pokémoneditionen vorkommt. Und doch fehlt vielleicht ein gewisses Highlight, welches dieser Map einen noch größeren Erfolg im zurvor angesprochenen Mappingwettbewerb beschert hätte.

Sehr gut gelungen beispielsweise sind die dunkel abgestuften Grafikeffekte innerhalb der Lava. Wie wir wissen, können die mondänen Effekte einiger Programme oft ein Kunstwerk verschlechtern, in diesem Fall sind sie aber äußerst passen eingesetzt worden. Man beachte auch die wohl von Hand eingefügten kleinen „Feuerblättchen“, gelbe Pixel, die zum Teil eine Art Schatten haben. Diese Detailverliebtheit ist eine ganz besondere Eigenschaft dieser Map. Wie mir mal jemand sagte: Dass man Dinge eher perfekt machen sollte, die man beherrscht; als sich ein großes aber mittelmäßiges Repertoire aufzubauen.
Doch dieses kleine Detail hat seine Tücken, diese kleinen gelben Flecken, die sich in ihren Farben nicht unterscheiden, wirken zum Teil etwas künstlich. Vielleicht hätte man hier eine bessere, natürlicher wirkende Lösung finden können. Indes einen weiteren Kritikpunkt macht die Plattform aus, die in ihrer Rechteckigen Form zwar ein Meisterwerk des Simplicissimus darstellt, aber die sich räumlich nicht sehr gut in die restliche „Landschaft“ eingliedert. Wenn sie freischwebend dargestellt werden sollte, fehlt ihr ein Schatten; sollte sie dagegen in der Lava stehend dargestellt werden, fehlt der Lava die entsprechende Kontur um die Plattform herum. Dass die Plattform selbst einwandfrei gestaltet ist, brauche ich nicht erwähnen, nur die fehlende Räumlichkeit, wie eben angesprochen, vermag es, mich zu stören. Der Verbindung zu der Plattform selbst fehlt übrigens eine Halterung – es sei denn, dass auch sie freischwebend dargestellt werden sollten. In diesem Falle wäre dann auch dafür ein Schatten notwendig gewesen. Eine freischwebende Darstellung ist aber nicht unbedingt vorteilhaft, da man nicht sieht, woran sie befestigt ist. Da die Map einen abgeschlossenen Raum darstellt, wäre eine Befestigung vielleicht empfehlenswert gewesen. Möglicherweise hätten es auch Pfeiler getan, die zugegebenermaßen schwierig darzustellen gewesen wären.
Auch die Treppe erzielt nicht unbedingt eine perfekte Wirkung, was allerdings kein Fehler des Autors sein muss; es sei denn, er hat eigenhändig grafisch erstellt. Diese etwas fehlerhafte Wirkung ist darin begründet, dass die Stufen den Anschein erwecken, extrem steil zu sein und den Anschein erwecken, sie seien eher Wälle, die man klettern erklimmen müsste.
In jedem Fall aber harmoniert das Zusammenspiel aus Rot und Silbergrau, welches der Map den wohl gewünschten, edlen Anstrich gibt, der zum dargestellten Ort passt. Die Wand hingegen passt einwandfrei in den rustikalen aber mächtigen Anstrich der Map. Auch die Wand allerdings hat das Problem, räumlich von der Lava getrennt zu sein. Es scheint, als steckte sie nicht in der ihr, und als wäre die Lava unnatürlich glatt wie Glas. Dabei ist Lava oder auch Magma natürlich eine Flüssigkeit, die, wenn auch viskos, optisch auf das, was sich in ihr befindet, „reagieren“ sollte.
Der Übergang von der Plattform zur Wand erscheint ebenfalls nicht ganz korrekt, es scheint, als stieße die Plattform nicht an die Wand, sondern bliebe kurz vor ihr stehen. Die Wand erheb sich trotzdem aus der Lava und hat keinerlei Tuchfühlung mit der Plattform.

Die Tür gefällt mir persönlich – das muss ich an dieser Stelle als Meinung kennzeichen – nicht. Sie sieht für mich ein wenig kitschig aus und würde eher in einen Supermarkt als in einen Champraum passen. Auch der breite Schatten, den sie wirft, wirkt fehlerhaft groß. (Oder ist es die breite Wand, die ihn wirft? Es ist hierbei nicht ersichtlich!) Eine weitere störende Eigenschaft der Empore, auf der auch die Tür haftet, und die den Eingang zur Ruhmeshalle darstellt, sind zwei schwarze Pixel, die gegenüber mir den Eindruck erwecken, dort nicht hinzugehören.
Die gewählte Figur ist natürlich passend, zeigt aber alle Klischees die man von Champs kennt. Eine sich davon sehr unterscheidende Figur hätte ein überraschendes Highlight sein können, wäre aber wahrscheinlichlich deutlich weniger authentisch gewesen. Weiß man allerdings, dass die Figur jemanden von Team Magma darstellt, erweckt die Map einen ganz anderen Eindruck; sie zeugt von einer Idee, die eine eigene Logik hat. Grade diese Idee hätte man noch erweitern können, beispielsweise mit Elementen, die einem Schurkenteam gerecht werden. Weiß man nämlich nicht, woher die Person stammt, ist der Zusammenhang nicht ersichtlich.

Alles in allem eine durchaus gelungene Map, die aber noch ein wenig Verbesserungspotenzial in ihrer räumlichen Logik, so wie in ihrer Füllung besitzt. Wie zuvor schon ausgiebig angesprochen wurde, hätte man in die Lava Fontänen einbinden können. Highlight ist in dieser Map der Perfektionismus und die Zeit, die ins Tileset gesteckt wurde. Die Idee hätte man aber noch ausweiten können und Elemente einbinden können, die den Aufwand stärker ersichtlich gemacht hätten. Ein Nachteil wäre aber bei all diesen Erweiterungen gewesen, dass sie die Simplizität dieser Map möglicherweise Abbruch getan hätten, die ihren Charme und ihre Atmosphäre zu einem guten Teil ausmacht.

Zum Schluss möchte ich mich noch bei den Inspirationen für konstruktive Kritik bedanken, die mich dazu gebracht haben, diesen Kommentar zu schreiben. Einen Dank daher an Pokerface4 und The Libertine, die im Chat ein kleines Streitgespräch über konstruktive Kommentare geführt haben und über die Kunst, Kommentare aufzublähen. Ferner möchte ich mich entschuldigen, dass dieser Kommentar doch nicht über 4000 Wörter fasst, es hat leider nur zu einem Viertel dessen gereicht. The Libertine gebührt ein doppelter Dank, da er ja schließlich, neben der Chatdiskussion auch dieses fabulöse Kunstwerk erstellt hat, dass ich andernfalls gar nicht hätte bewerten können.
Ansonsten noch einen schönen Tag, gönnt euch mal was Schönes.

Meine freundlichsten Grüße an euch,
Markus
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# von Skydiver am
Es stimmt schon, dass der Champion-Raum immer etwas leer war, hier ist mir dekomäßig allerdings wirklich zu wenig vorhanden. Es existierten zumindest noch Lampen oder irgendetwas in dieser Art (besonders in DPP kann man sich über Leere nicht beschweren) =/
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# von lars1997 am
is super
wenn auch noch aus der lava fontänen rauskommen würden dann wäre das ...*

(*=weis keinen begriff der passen würde, wäre zuuuu gut)
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# von isa am
Ja irgendwas fehlt da noch...
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# von Cesc am
es sieht super aus, aber eben, auch wenn es ein championsraum ist, würde ich noch ein muster auf den boden machen. es würde meiner meinung nach besser aussehen.
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# von -KramChef- am
Gefällt mir persönlich recht gut, hat Struktur und wirkt durch die "Leere" eigentlich richtig angenehm (nun gut, die Lavafarbe ist zwar ein bisschen "Signalton", stört aber nicht wirklich), da nicht so überladen und keine großen Spielereien. Eben so, wie ein Championraum sein sollte.
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# von The Libertine am
Das ist ja auch ein Championraum, da gehört nichts anderes hinein. Vergleich das einmal z.B. mit Emerald, der ist genauso leer ...
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# von mohaji am
Ist ein wenig leer wie ich finde.

Dieses Werk wurde von The Libertine für die nicht-kommerzielle Nutzung freigegeben — unter der Bedingung, dass der Name des Urhebers genannt und ein Link zum Original gesetzt wird.


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Aufgabe N°3 - Mapping-WB #2