Zeichnung: „öhm-ich nenne dich Workflow <3“

Das folgende Bild wurde am 15.06.2011 von burma eingereicht [alle 64 Werke zeigen].

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Pokémon-Zeichnung: öhm-ich nenne dich Workflow <3

Ok, da ich immer wieder nach dem "Wiiiieeee" gefragt werde-bitteschön, ein Auszug aus meinem Workflow :3 Zu 25% fertig, Zeitaufwand bis hierher ca. 30 min.
Was ihr hier seht ist:
-die Anatomie/Pose wurde festgelegt *hier nur ein Headshot und daher nicht sehr aufwändig*
-die Basis-Colo wurde eingeblockt inkl. teilweisem blending *mir fällt das deutsche Wort nicht ein D:* der Übergänge zwischen dem rötlich-braunen und "weißem" Fell
-Einsatz der geliebten Farbtheorie für die Schatten *hier: grünlich da der reine Ausgangston der Palette ein sehr helles rot ist, wenn man in der Farbwahl von PS nach oben rechts schaut*
-Abstufung des Schatten-Grüns um es an die jeweilige Fellfarbe anzupassen.
Bei meinen Grafiken fange ich fast immer mit dem ausarbeiten der Augen an, ist eine gute Sache, da man ein Gefühl/Ausdruck des Objekts festlegt *kk und es is ne Angewohnheit vom malen mit traditionellen Medien xD* Die Augen sind der Part, mit dem man ein schön ausgearbeitetes Tier/Mensch und somit mehrere Stunden Arbeit mit 2 Pinselstrichen "kaputt" machen kann. Das gilt vor allem für Buntstifte, Aquarell und co!
Ich benutze Photoshop CS5 mit einem Intuos4 Tablet, welches folgendermaßen konfiguriert ist:
a) Photoshop selbst unter Pinseleinstellungen: Deckkraft-Jitter=Zeichenstift-Druck, Fluss-Jitter=Zeichenstift-Druck, Größen-Jitter=Zeichenstift Schrägstellung. Arbeitsfläche: Fluss-Jitter=variabler Wert unter 50%, für Outlines=100% mit allen Einstellungen ausser Größen-Jitter=aus
b) Tablet Settings: Druckempfindlichkeit=hart, Neigungsempfindlichkeit=hoch.
Ich habe in der Regel 4 Ebenen: 1x Skizze+Outlines, 1x Basis-Colo, 1x Schatten, 1x Licht. Wenn man unsicher ist empfiehlt es sich, mehrere Ebenen anzulegen, somit vermeidet man, dass gravierende Fehler die komplette Grafik beeinträchtigen/schlimmstenfalls ruinieren. Selbiges gilt auch fürs Spriten mit einem Proggy, welches über Ebenen verfügt. Den Hintergrund habe ich in einen neutralen Grauton gefärbt weil auf weißem Hintergrund kann man nur schwer einschätzen, wie hell/dunkel die finalen Highlights eigentlich sind. Zudem ist reinweiß auf Dauer anstrengend/unangenehm für die Augen xD
Meine Base-Colo ist ziemlich gesättigt, da meine Arbeitsweise von dunkel nach hell, von gesättigt nach ungesättigt ist. Diese Vorgehensweise ist allerdings nur eine Empfehlung wenn man Fell/weiche Übergänge illustrieren möchte, da es einfacher ist von dunkel nach hell als von hell nach dunkel zu arbeiten.
Der am meisten eingesetzte Pinsel ist bei mir "Airbrush, rund, hart" weil er super schöne Übergänge macht <3 Für Details nehme ich einen runden, harten Pinsel mit oder ohne Druckempfindlichkeits Einstellungen, kommt immer darauf an, was ich erreichen möchte^^
So, ich geb dem Burschen hier jetzt mittels Gradationskurven einen dunkleren Look u verpass ihm ein paar Haare ;3 Hoffe, das hat paar Fragen auf die Schnelle beantwortet?!

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# von Eishauch am
WORD! mit den augen sagst du was XD! wenn ich die zum schluss male verhunz ich meine zeichnungen auch immer, daher male ich die meistens zuerst (sobald die umrisse des kopfes stehen) ;). ansonsten freue ich mich so auf das tut <3. ich werde es ausdrucken, rahmen und an die zimmerwand hängen oder übers bett :3. okay ich übertreibe aber ich neige eben zur dramatik xP. bin echt gespannt. und danke das du das machst *__*!!! viele pf user stehen ewig in deiner schuld... *-*